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Gesundheitsnews



Einlagen und Sport
Einlagen und Sport

Während die Digitalisierung zum leidigen Thema der Neuzeit wird, ist die innere und äußere Gesundheit das Thema der klassischen Realität: Die Füße sind ein treues Paar Kameraden, die den ganzen Tag über im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel Last zu tragen haben. Gerade beim Sport steigt die Belastung je nach Sportart um ein Vielfaches. Herkömmliche Schuheinlagen stoßen da schnell an die Grenze und führen oft zu schmerzenden Füßen.

In diesem Artikel wird die Verwendung über Einlagen im Sport näher betrachtet und aufgezeigt welche Vorteile es hat, orthopädische Schuheinlagen zu verwenden.
Herkömmliche Schuheinlagen

Die Standard-Schuheinlagen, die beim Schuhkauf mit dabei sind, sind meist nur ganz dünn und dienen lediglich dazu, den Fuß von der unangenehmen, harten Brandsohle zu trennen. Solche Einlagen liefern keinerlei Stabilität. Wer „Problemfüße“, zum Beispiel einen Senk- und/oder Spreizfuß hat, bekommt das schnell zu spüren, wenn die Füße zu schmerzen beginnen. Ärzte raten dann dazu, die Fehlstellung durch Einlagen zu korrigieren.

Die Krankenkasse erstattet sogar einen Teil der Kosten, wenn die Einlagen ärztlich verordnet wurden.
Orthopädische Schuheinlagen

Hochwertige orthopädische Schuheinlagen werden exakt auf den Fuß des Trägers angepasst. Mittels eines Schaumstoffabdrucks wird das Profil der Fußsohle erfasst und dann eine Einlage gefertigt, die sich dem Fuß anschmiegt wie eine zweite Haut. Das hat den großen Vorteil, dass der Fuß bei Belastung optimal abgestützt wird. Der Halt im Schuh ist verbessert und eventuell vorliegende Fußfehlstellungen werden durch die Einlage korrigiert. Das bringt mehr Tragekomfort und auch bei hohen und langen Belastungen treten nicht so schnell Ermüdungserscheinungen auf. Damit übersteht man auch eine lange Wanderung, ein Fußballspiel oder einen Marathon schmerzfrei (zumindest was die Füße betrifft).

Außerdem können Einlagen dabei helfen, Verletzungen vorzubeugen und Belastungen zu reduzieren, weil sie eine natürliche Bewegung des Fußes unterstützen.
Beispielsweise reduzieren sie beim Laufen die Belastung der Knie, weil der Druck besser auf die Sohle verteilt wird. Weil orthopädische Einlagen dicker sind als herkömmliche Einlegesohlen, ist auch die Dämpfung im Schuh besser, was den Komfort steigert und auf diese Weise höhere Belastungen für einen längeren Zeitraum möglich sind, ohne dass man bei jedem Schritt verkrampft zusammenzuckt.

Die Rutschfestigkeit im Schuh ist durch die rauere Oberflächenbeschaffenheit der Einlage reduziert. Viele Hersteller bieten unterschiedliche Oberflächenmaterialien für die Einlagen an.
Sportler mit Diabetes besonders gefährdet

Diabetiker leiden häufig am diabetischen Fußsyndrom. Dabei bilden sich Druckstellen an den Füßen oder es treten Spannungen auf, die von der betroffenen Person aber gar nicht wahrgenommen werden. So können insbesondere an den Zehen Verletzungen entstehen, die sich zu Hühneraugen oder sogar bis zu Nekrosen weiterentwickeln können. Der Heilungsprozess gestaltet sich dann sehr schwierig. Damit es gar nicht erst so weit kommt und auch Diabetiker sorgenlos ihre Lieblingssportart ausführen können, ist das Verwenden von orthopädischen Einlagen ein effizientes Mittel dem diabetischen Fußsyndrom vorzubeugen, da die Durchblutung dadurch gefördert wird.
Fazit

Wer Problemfüße hat oder von Diabetes betroffen ist, für den sind orthopädische Schuheinlagen oftmals ein Muss. Aber auch Menschen, die keine Probleme mit ihren Füßen haben, profitieren vom zusätzlichen Tragekomfort. Somit können Verletzungen und Verschleiß ganz leicht vorgebeugt werden – damit die Sportart noch lange Zeit Spaß macht.



Anmelden, loslegen, fit werden!
Online-Rückentraining für Zuhause

Um seinen Rücken fit und gesund zu halten, muss heute kein Mensch mehr ins überfüllte Fitnessstudio gehen. Training in den eigenen vier Wänden liegt voll im Trend und ist super unkompliziert. Doch Vorsicht: Wer ohne Anleitung drauflos trainiert, riskiert, dass er dem Rücken mehr schadet als hilft. Die Aktion Gesunder Rücken e.V. weist den Weg durch die zahlreichen Anbieter für Onlineprogramme und zeichnet nur diejenigen aus, die von Physiotherapeuten entwickelt wurden und ein gezieltes Training der Muskulatur unter professioneller Anleitung bieten.

Effektives Rückentraining kann so einfach sein: Alles was Sie benötigen, ist ein Gerät mit Internetzugang und genügend Durchhaltevermögen. Mit einem zertifizierten Online-Trainingsprogramm wie einem Rücken-Präventionskurs können Sie ganz einfach zuhause und zu jeder Zeit ihren Rücken wirksam trainieren. Der große Vorteil gegenüber anderen Fitness-Videos aus dem Internet ist, dass dabei das individuelle Fitnesslevel, gesundheitliche Einschränkungen und die persönlichen Ziele berücksichtigt werden.

Noch Fragen? Experten stehen Ihnen jederzeit zur Seite

Die Trainings-Programme unterstützen optimal bei der korrekten Ausführung der Übungen. Dafür werden die leicht verständlichen Übungen von Physiotherapeuten in anschaulichen Videos genau erklärt. Wer möchte, kann auch ein kooperierendes Therapiezentrum für eine erste fachgerechte Anleitung aufsuchen. Wichtig: Um beim Training am Ball zu bleiben, ist es entscheidend, Fortschritte zu sehen. Die Trainingserfolge werden durch integrierte Eingangs- und Abschlussfragebögen dokumentiert und die Fortschritte grafisch dargestellt. Entsprechend motiviert, denken Sie gar nicht mehr daran aufzuhören. In Video-Sprechstunden oder Video-Chats können Sie sich außerdem mit Ihren Fragen an die Experten wenden.

Von Krankenkassen gefördert

Das Beste ist: Die meisten Krankenkassen übernehmen einen Großteil der Kosten dieser Programme. Dafür muss der Kurs nach §20 SGB V zertifiziert sein. Das ist bei allen AGR-zertifizierten Kursen der Fall. Diese Zertifizierung stellt außerdem sicher, dass das Programm eine gute Qualität hat und die Gesundheit wirklich fördert. Weitere Tipps und Informationen zu Online-Trainingsprogrammen finden Sie hier: www.agr-ev.de/trainingsprogramme.



Aktiv durch die Pandemie
Globale Studie zum subjektiven Wohlbefinden durch Sport und Bewegung

Wer regelmäßig Sport treibt, kann damit auch während Krisenzeiten wie der gegenwärtigen Pandemie seine Stimmung heben. Das ergab eine internationale Studie, für die der Potsdamer Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ralf Brand mit amerikanischen Kollegen während des pandemiebedingten Lockdowns im März und April 2020 rund 14.000 Personen aus 18 Ländern zu ihrem Bewegungsverhalten und Auswirkungen auf das Wohlbefinden befragt hat. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt in der Zeitschrift „Frontiers in Psychology“ veröffentlicht.

Zur Auswertung der Daten verwendeten die Wissenschaftler einen statistischen Ansatz, der die möglichen Unterschiede in den untersuchten Ländern berücksichtigt. „Wir prüften, ob die Häufigkeit von Bewegung und Sporttreiben vor und während der Pandemie die allgemeine Stimmung der Menschen während der Zeit des Lockdowns beeinflussen würde. Darüber konnten wir die COVID-19-Pandemiedaten aus dem Frühjahr 2020 dazu benutzen, ein Vorhersagemodell für zukünftige Situationen zu entwickeln“, so Ralf Brand.

Den Ergebnissen der Studie zufolge ist davon auszugehen, dass diejenigen, die vor einem Lockdown nur selten körperlich aktiv sind, ihre Bewegungsäufigkeit während eines Lockdowns eher steigern. Diejenigen, die vorher schon häufig trainieren, tun dies auch weiterhin. Mit Blick auf die Auswirkungen auf das subjektiven Wohlbefindens zeigen die Daten, dass diejenigen, die während des Lockdowns im Frühjahr 2020 fast jeden Tag körperlich aktiv waren, über die beste Stimmung im Alltag berichteten; und zwar unabhängig davon, ob sie vor der Pandemie schon regelmäßig aktiv waren oder nicht. Bei denjenigen, die vor der Pandemie eher inaktiv waren und erst während der Pandemie damit anfingen, hin und wieder körperlich aktiv zu sein, trug dies nicht zur Verbesserung der allgemeinen Stimmungslage bei. Befragte, die ihre Bewegungshäufigkeit während der Pandemie reduzierten, berichteten von schlechterer Stimmung im Vergleich zu denjenigen, die die gewohnte Häufigkeit beibehalten oder sogar erhöhen konnten.

„Die Studie zeigt, anders als Viele das bisher vielleicht vermutet haben, dass während pandemie-bedingten Lockdowns etwa zwei Drittel der Personen, die nie oder selten Sport treiben, eher damit anfangen sich zumindest hin und wieder zu bewegen, vielleicht sogar Sporttreiben auszuprobieren“, sagt Ralf Brand. Zwar bewirkt die kleine Verhaltensänderung bei diesen Personen nicht sofort auch eine Verbesserung der Stimmung, aber sie bietet Gelegenheit zu lernen, dass regelmäßig Sport und Bewegung zum subjektiven Wohlbefinden beitragen kann, so der Psychologe.

Die Erkenntnisse aus der Studie und das Vorhersagmodell sind nicht zuletzt für Entscheidungssträger in Politik und Gesellschaft wichtig, die abschätzen müssen oder wollen, welche Auswirkungen verschiedene Maßnahmen im Umgang mit der Pandemie auf das Verhalten und Erleben der Menschen haben.